Agenda 21-Fridolfing

 

Vorwort

Erstmals erwähnt wurde Fridolfing in einer Urkunde Heinrichs IV. aus dem Jahr 1077. Im Jahre 1818 wurde der Ort durch ein königliches Edikt als politische Gemeinde gebildet.


Ein Obmann und seine Beigeordneten - vergleichbar mit Bürgermeister und Gemeinderat - waren nun für die Regelung vieler örtlicher Belange selbst zuständig wie beispielsweise das Schulwesen, die Einführung der Sozialversicherung und die öffentliche Sicherheit. Aus dieser Aufgabenstellung heraus wurde das heute noch gültige Bild der Gemeinde geprägt, deren Fortschrittlichkeit in der Umgebung herausragte. Es wurde ein neues Schulhaus gebaut, ein Kranken- und Armenhaus sowie das Elektrizitätswerk in Dietwies errichtet. Der Bau der neuen Pfarrkirche, die man wegen ihrer Größe den „Dom des Salzachtales“ nennt, prägt das Dorfbild noch heute.


Mit dem Bau der Salzachklinik wurde die Struktur des Ortes weiterentwickelt. Das Haus ist geprägt von kontinuierlicher Modernisierung und Erweiterung und hat weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen guten Ruf.


Die Grund- und Hauptschule am Ort, einschließlich des weiterführenden M-Zuges, zeichnet Fridolfing als führenden und zeitgemäßen Schulstandort aus.
Im Ort und in der näheren Umgebung entstanden in den vergangenen Jahrzehnten viele Industriebetriebe sowie mittelständische Unternehmen des Handwerks, des Handels und der Produktion unterschiedlichster Waren.
Dienstleistungsbetriebe und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten rundeten seit jeher das Angebot ab. Fridolfing, eingebettet in das reizvolle Salzachtal, bietet vielfältige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Der Fridolfinger See und viele Sportstätten finden zu jeder Jahreszeit ihre Liebhaber.


Durch seine verkehrsgünstige Lage bietet der Ort einerseits dörfliche Idylle und andererseits viele Ausflugsmöglichkeiten wie beispielsweise ins nahe Salzburg, zum Königssee oder an den Chiemsee.


Vorbildliches Bürgerengagement zeigt sich in dem ausgeprägten Vereinsleben, wo schon immer große ehrenamtliche Mitwirkung zum Wohle aller Bürger, insbesondere der Jugend, eingebracht wird. Eine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft zeichnet seit jeher die Bürger Fridolfings aus.


Um eine nachhaltige Gemeindeentwicklung im 21. Jahrhundert zu erhalten und zu gewährleisten, hat der Gemeinderat beschlossen, ein LEITBILD für die Gemeinde Fridolfing zu erstellen.


Durch das LEITBILD sollen zukunftsfähige Strukturen für das Zusammenwirken von Ökonomie, Ökologie, Kultur und Sozialem ermöglicht werden.


Das LEITBILD wird als Grundlage allen Handelns und aller Entscheidungen den Betrieben, Firmen, Vereinen, Organisationen, Gemeinschaften und jedem einzelnen Bürger empfohlen. Für die Gemeinde und seine Institutionen stellt das LEITBILD eine freiwillige Selbstverpflichtung dar.


In der Sitzung vom 09. November 2006 wurde das LEITBILD für Fridolfing durch den Gemeinderat offiziell beschlossen und eingeführt.

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